Emotionserkennung

Ein unterschätzter Erfolgsfaktor

Die entscheidende Schlüsselfähigkeit besteht darin die Emotionen, unausgesprochene Einwände und Wünsche unserer Gesprächspartner zu erkennen und damit angemessen umzugehen.

Empathiefähigkeit und die damit verbundene Kompetenz Emotionen richtig zu erkennen, nimmt durch Digitalisierung, Technologisierung und Social Media zunehmend ab.
Die durchschnittliche Emotionserkennungsfähigkeit liegt bei ca. 60 Prozent-wir interpretieren nahezu jeden zweiten Gesichtsausdruck falsch oder übersehen ihn gänzlich.

Emotionserkennungsfähigkeit ist kein Geschenk des Schicksals, sondern eine Kombination von Fähigkeiten, die erlernt werden können.

Für erfolgreiche Gespräche müssen Sie in der Lage sein, Ihr Gegenüber aktiv zu beobachten, auf Mimik, Gestik und Stimmlage zu achten und diese richtig zu entschlüsseln. Dies gibt mehr Aufschluss über die wahren Motive und Interessen, als das Gesagte.
Dabei geht es insbesondere um sogenannte Mikroexpression, die anders als die restliche Körpersprache, nicht bewusst gesteuert werden können. Es sind subtile mimische Signale, die zwischen 40-500 Millisekunden auftreten. Für geschulte Augen sind diese schnellen mimischen Ausdrücke leicht zu erkennen. Sie alle haben einen neurologischen Trigger als Auslöser.